Presse




















Neujahrsempfang der Stadt Glinde steht auch 2016 vor Herkulesaufgaben

 

Bürgermeister Rainhard Zug nannte Bundeskanzlerin Merkels „Wir schaffen das“-Appell einen „schwierigen Satz“. Aufgeben sei indes keine Alternative: „Wer soll eine solche Integration schaffen, wenn nicht wir Deutschen.“

300 Flüchtlinge sollen 2016 kommen

Von 60 Flüchtlingen war Glinde 2015 ausgegangen, angekommen seien 250. „Wir waren überfordert“, sagte Zug. Die Herkulesaufgabe sei nur durch das ehrenamtliche Engagement der Bürger bewältigt worden. Im neuen Jahr rechnet Zug mit 300 Flüchtlingen.

Die geplanten Großunterkünfte am Willinghusener Weg und am Schlehenweg sollen ab 2017 die Schulen und Sportvereine entlasten. Sie verzichten derzeit auf zwei Turnhallen, in denen Asylbewerber unterkommen.

Rolf Metschulat, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe Glinde, kam mit einem Dutzend junger Männer aus Syrien. Er sorgt sich um die 22 Neuankömmlinge in der Sporthallengaststätte „Jever Deel“ am Schulzentrum: „Die müssen nun beschäftigt werden.“

Spendenaktion will die Schulen unterstützten

Toll sei die Unterstützung der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, wo eine Arbeitsgruppe aus Eltern, Lehrern und Schülern sich um die Flüchtlinge kümmern will. Auch mit dem Elternrat der Grundschule Tannenweg sind die Helfer im Gespräch. In der Turnhalle sollen 48 Männer untergebracht werden.

Dagegen hatte es Proteste der Eltern gegeben. Um die Schulvereine zu unterstützen, sammelte die Aktion Menschlichkeit und Toleranz (M.u.T.) beim Neujahrsempfang Spenden – 310 Euro kamen zusammen. Inklusive der „Spenden statt Böller“-Sammlung können die Aktiven nun 810 Euro verteilen.

Große Bauprojekte sollen 2016 starten

Zuversichtlich zeigte sich Zug im Hinblick auf den Sozialwohnungsbau am Gleisdreieck sowie das Golf- und Wellness-Hotel. Bei beiden rechne er Ende des Jahres mit dem Baubeginn. Beim „Gleisdreieck“ muss noch gegenüber der Kommunalaufsicht geklärt werden, dass die Stadt Glinde beim Verkauf des Grundstückes keinen finanziellen Schaden erlitten hat.

Weitere Themen in 2016: der Straßenausbau – 80 Prozent der Glinder Straßen seien in schlechttem Zustand. Die Stadt plant wiederkehrende Straßenausbaubeiträge für alle Grundeigentümer. Im September soll der Fusionstermin für die beiden Gemeinschaftsschulen stehen.

„Melody“ heißt Glindes neues Musical

Für gute Stimmung sorgte Musikschulleiter Dieter Teske. Nicht nur mit seinen Chorsängern, sondern auch mit seinem neuen Projekt: Glindes erstem Musical „Melody“, das im Forum Premiere feiern wird.

Teske hat das Stück binnen eines halben Jahres selbst komponiert und sagt: „Ich habe mir damit einen Lebenstraum erfüllt.“


Glinde – Spenden statt Böllern

Die Aktion Menschlichkeit und Toleranz (Aktion M.u.T.) beschließt ihr Aktionsjahr 2015 mit einem Spendenaufruf für die Integrationsarbeit der Grundschule Tannenweg und der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld (Arbeitskreis Flüchtlinge) in Glinde.
Beide Schulen werden ab Januar neue Nachbarn begrüßen. Menschen, die aus existentiellen Nöten heraus ihre Heimat verlassen mussten  und nach einer langen, beschwerlichen Reise nun in Glinde angekommen sind, werden auf dem Schulgelände der beiden Schulen ihr –zunächst zeitlich befristetes- neues Zuhause finden.  
Mit dem eingesammelten Geld sollen Projekte angestoßen bzw. unterstützt werden, die ein friedliches, freundschaftliches Miteinander fördern.

Die Aktion M.u.T. möchte daher zusammen mit den Glinder Bürger ein Spendenfeuerwerk zünden, ganz nach dem Motto: „nicht nur mit guten Vorsätzen das neue Jahr beginnen, sondern auch mit guten Taten“.

Die durch die Aktion „Spenden statt Böllern“ eingesammelten Gelder fließen direkt an die Grundschule Tannenweg und an den „Arbeitskreis Flüchtlinge“ der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld.

Folgendes Spendenkonto wurde eingerichtet:

Konto:                  Andrea Nilsson
Stichwort:           Spenden statt Böllern

IBAN:                    DE36 2005 0550 1398 1448 71


Spenden kann man auch am Mittwoch, den 30.12.2015, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr, auf dem Glinder Wochenmarkt bei guten Gesprächen, Glühwein und leckeren Keksen.

Wir freuen uns über viele Menschen, die sich an der Aktion beteiligen.



Beste Grüße











Pressemitteilung 7.09.2015

Glinde – „Aktion M.u.T.“ verlässt sich nicht auf ein mögliches Aufmarsch-Verbot für Nazis und Hooligans am sogenannten „Tag der deutschen Patrioten“


Während sich viele Menschen seit Wochen, Monaten und Jahren für in Not geratene Mitmenschen einsetzen und sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren, versuchen Neonazis, Hooligans und Pegida-Sympathisanten mit ihrem für den 12. September 2015 geplanten Aufmarsch die Hamburger Straßen mit menschenverachtenden Parolen zu überziehen.


Nun hat die Hamburger Polizei am 3. September diesen Aufmarsch verboten. Sie begründet ihr Verbot mit einem polizeilichen Notstand, da mit Straftaten aus den Reihen der Rechtsextremisten zu rechnen seien, die diese auch mehr oder weniger offen in ihren sozialen Netzwerken ankündigten.


Ob dieses Verbot vor den Verwaltungsgerichten Bestand haben wird ist zu bezweifeln. Thorsten de Vries, ein mehrfach vorbestrafter Neonazi und einer der Strippenzieher des Nazi-Aufmarsches, kündigte umgehend an, gegen das Verbot juristisch vorzugehen. Die Begründung des Verbots steht auf wackligen Beinen und so ist zu befürchten, dass das Verbot aufgehoben wird. Selbst wenn das Verbot Bestand haben sollte, werde sich, so de Vries, an einem Aufmarsch der Rechten nichts ändern.


Daher, und um Unsicherheiten zu vermeiden,  wiederholt die „Aktion Menschlichkeit und Toleranz“ (Aktion M.u.T.) ihren Mitaufruf zur Teilnahme an der friedlichen Gegendemonstration am 12. September 2015 (siehe PM vom 31.08.2015).  Die Teilnehmer aus Glinde und Umgebung treffen sich am 12.9.2015, um 08.30 Uhr, in Glinde, an der Bushaltestelle Glinder Markt, um gemeinsam nach Hamburg zu fahren.


 

Pressemitteilung 30.08.2015

Glinde – Aufruf zur Gegendemonstration am 12. September 2015 in Hamburg

Während sich viele Menschen seit Wochen, Monaten und Jahren für in Not geratene Mitmenschen einsetzen und sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren, versuchen Neonazis, Hooligans und Pegida-Sympathisanten mit ihrem Aufmarsch am 12. September 2015 die Hamburger Straßen mit menschenverachtenden Parolen zu überziehen. Der Aufmarsch steht unter dem Motto: „Tag der deutschen Patrioten! Nur gemeinsam sind wir stark“.

 

Gegen diesen Aufmarsch ruft nun die „Aktion Menschlichkeit und Toleranz“ (Aktion M.u.T.) in Glinde zur Gegendemonstration mit auf. Die Aktion M.u.T. unterstützt damit einen Aufruf des Hamburger Bündnis` gegen Rechts und beteiligt sich mit weiteren über 600 Gruppen, Initiativen, Gewerkschaften und Parteien an der Großdemonstration gegen die - laut Hamburger Verfassungsschutz - rechtsextremistische Versammlung  der „deutschen Patrioten“.

 

 

Täglich findet Gewalt gegen in Deutschland schutzsuchende Flüchtlinge statt, Flüchtlingsunterkünfte brennen und es wird offen eine hetzerische Stimmung gegen ankommende Flüchtlinge und Ausländer erzeugt, und letzteres nicht nur von Seiten rechtsextremer Parteien und Gruppierungen. Die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Darauf ist der Landesvorsitzende der sächsischen NPD, Jens Baur, stolz, der die Katastrophe von Heidenau als einen „vollen Erfolg“ für seine Partei bezeichnete und zufrieden feststellt „jetzt schließen sich Leute aus dem bürgerlichen Lager an“ (Die Welt am Sonntag 30.08.15). Selbst einzelne Politiker aus den Regierungsparteien heizen mit Aussagen wie: „Wir sind nicht das Sozialamt für den Balkan, wir sind nicht das Sozialamt für die ganze Welt“ die Stimmung gegen schutzsuchende Flüchtlinge an und übernehmen den Duktus rechtsextremer Parteien.

„Der allgemeinen Stimmungsmache gegen Geflüchtete und alle, die nicht in das rassistische Weltbild der „Deutschen Patrioten“ passen, gilt es sich entgegenzustellen, um heute, die sich abzeichnenden  Pogrome von Morgen zu verhindern“, sagt Jürgen Neff, Sprecher der „Aktion M.u.T.“. Neff weiter: „Es ist wichtig auch über den „Glinder Tellerrand“, der bunt und nicht braun ist, hinauszuschauen und dort Unterstützung zu leisten, wo sie dringend benötigt wird.“

 

 

Die „Aktion M.u.T.“ möchte viele Bürger aus Glinde und Umgebung ansprechen aufzustehen, um ein Zeichen gegen die sich immer stärker etablierende fremdenfeindliche Stimmung zu setzen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet die Gegendemonstration am 12. Sept. 2015.

 

 

Die Teilnehmer der Gegendemonstration treffen sich am 12.Sept. 2015, um 08.30 Uhr, in Glinde, an der Bushaltestelle Glinder Markt und fahren dann gemeinsam nach Hamburg.

 

Treffpunkt in Hamburg: 10.00 Uhr am Hachmannplatz/Hauptbahnhof.









Pressemitteilung 23.04.2015

Glinder  Lesenacht 2015  - Vom Gestern ins Heute
anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

veranstaltet von: Aktion Menschlichkeit und Toleranz (Aktion M.u.T.)

An idyllischen Plätzen wie dem Glinder Mühlenteich aber auch an lebhafteren Plätzen wie dem Glinder Marktplatz macht derzeit die Initiative „Aktion Menschlichkeit und Toleranz“ (Aktion M.u.T.) mit einer ganz besonderen Aktion auf die Glinder Lesenacht vom 9. auf den 10 Mai aufmerksam. Schalenstühlen im 80-iger Jahre Look laden zum Relaxen ein und ganz nebenbei werden dem Verweilenden die Protagonisten der diesjährigen Lesenacht vorgestellt. An den Stühlen sind Ausdrucke mit den Konterfeis der Vorleser und Vorleserinnen befestigt; alles bekannte SchauspielerInnen und AutorInnen wie zum Beispiel Rike Schmid, bekannt aus der ZDF-Serie „Der Fürst und das Mädchen“ oder aus dem TV-Spielfilm „Bloß kein Stress“, der hauptsächlich in Glinde gedreht wurde.

Mit der Glinder Lesenacht möchte die „Aktion M.u.T.“ an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 erinnern. Die öffentlichen Bücherverbrennungen waren der Höhepunkt der „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten die systematische Verfolgung jüdischer, pazifistischer und anderer politisch unerwünschter Schriftsteller begann. Die Aktion wurde von der Deutschen Studentenschaft unter Mitwirkung von Professoren und Mitglieder nationalsozialistischer Parteiorgane perfide bis ins Detail geplant und durchgeführt.

Mit den Büchern so bekannter Autoren wie Erich Kästner, Oskar Maria Graf, Berthold Brecht, Kurt Tucholsky, Heinrich und Thomas Mann verbrannte auch die Hoffnung, die Viele, nicht nur Intellektuelle, in eine tolerante, mitmenschliche, freizügige und freigeistige Gesellschaft gesetzt haben.

Diese Hoffnung aufnehmend, wird in der diesjährigen Lesenacht nicht nur aus den verbrannten Werken der verbotenen Autoren, sondern auch aus Bücher zeitgenössischer AutorInnen gelesen.

Eingebettet ist die Glinder Lesenacht in das Projekt „Der Kreis Stormarn liest ein Buch“. In einem Online Voting haben sich im Herbst 2014 die BürgerInnen des Kreises Stormarn für das Buch „Amon- mein Großvater hätte mich erschossen“ von Jennifer Teege entschieden. Lesepaten dieses Buches sind die ehemalige Bürgermeisterin von Ahrensburg, Ursula Pepper, und Annika Leske von der Initiative „Aktion M.u.T.“.

Zum Ablauf der Glinder Lesenacht 2015:

Die Veranstaltung der „Aktion M.u.T.“ findet in der Nacht vom 9. Mai auf den 10. Mai 2015 auf dem Glinder Marktplatz statt. Begonnen wird um 19.00 Uhr, das voraussichtliche Ende ist ca. 02.00 Uhr. Zu Beginn der Veranstaltung erfolgt eine Einführung in den geschichtlichen Hintergrund der Veranstaltung.

Gelesen wird in zwei, direkt auf dem Markplatz platzierten Doppeldeckerbussen. Die Busse sind thematisch in „heiter“ und „wolkig“ aufgeteilt. In dem einen Bus werden eher tragische, nachdenkliche Texte vorgetragen und in dem anderen lebensfrohere und heitere Texte. Der Spannungsbogen erfolgt durch den Wechsel der Räume, das Gespräch und der Musik zwischen den Lesungen. Vor den Bussen ist eine Lounge eingerichtet, die zum Austausch untereinander und mit den Künstlern einlädt.

Vorgelesen wird von den SchaupielerInnen und AutorInnen:
- Rike Schmid (liest aus ihrem Buch „Nimm mich mit ins Gestern“)
- Jantje Billker (liest verbotene Autoren)
- Tommaso Cacciapuoti (liest verbotene Autoren)
- Yannick Reimers (liest aus dem Buch „Amon-mein Großvater hätte mich erschossen“ )
- Michael Weber (liest aus seinem Roman „Martha“)

Die Anmoderation übernimmt Michael Friederici und für die musikalische Untermalung sorgt Karla Feles. Der Eintritt ist frei.

Noch in eigener Sache: Die „Aktion M.u.T.“ ist eine Glinder Initiative die sich für mehr Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft einsetzt. „Aktion M.u.T.“ trifft sich jeden letzten Donnerstag im Monat, um 19.00 Uhr, im Bürgerhaus, St. Sébastian-Zimmer, Zimmer 101, Markt 2, 21509 Glinde. Interessierte sind herzlich zu den Treffen eingeladen. Weitere Informationen zu „Aktion M.u.T.“ finden sie unter www.mut-in-glinde.de 











6.01.2015
Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir bedanken uns herzlich für Ihre Begleitung und Unterstützung im vergangenen Jahr. Auch im Jahr 2015 werden wir dort weitermachen, wo wir im Jahr 2014 aufgehört haben, nämlich mit unseren Aktionen für mehr Menschlichkeit und Toleranz zu werben.

Das Jahr 2014 haben wir mit der Aktion „Spenden statt Böllern“ beendet. Bei sehr winterlichen Temperaturen sammelten wir am letzten Samstag im alten Jahr in der Glinder Marktpassage für die Glinder Flüchtlinge. Hierbei und auf dem eingerichteten Spendenkonto kamen insgesamt 457,00 Euro zusammen, ein stattlicher Betrag, den wir in voller Höhe an die Flüchtlingshilfe Glinde e.V. überweisen. Darüber hinaus boten zahlreiche Glinderinnen und Glinder ihre aktive Mithilfe bei der Flüchtlingsbetreuung und in einem Fall sogar die vorrübergehende Unterbringung von Flüchtlingen im Notfall an.  Für die großzügigen Geldspenden und für die angebotene praktische Hilfe möchten wir uns herzlich bedanken.

Mit der Informations- und Diskussionsveranstaltung „Vom Flüchtling zum Mitbürger“  beginnen wir das neue Jahr 2015. Hunderttausende Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie flüchten vor Krieg, religiöser und politischer Verfolgung. Es ist nicht nur eine humanitäre Verpflichtung diese Menschen aufzunehmen; es ist auch ein Verpflichtung aus dem Asylrecht. Wir sind froh, dass der überwiegende Teil der Zivilgesellschaft in Deutschland den Willen und die Kraft hat Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen eine neue Heimat zu geben. Gleichwohl ist es notwendig die Bürgerinnen und Bürger über die Situation der Flüchtlinge umfassend zu informieren, um noch mehr Verständnis für die Aufnahme von Flüchtlingen, auch vor der eigenen Haustür, zu wecken. Auch gilt es Demonstrationen bei denen Stimmung und Hetze gegen Asylsuchende gemacht werden, mit Aufklärung frühzeitig entgegenzuwirken.

Herr Rainhard Zug, Bürgermeister der Stadt Glinde, wird am 18. Januar über die Situation der in Glinde angekommenen Flüchtlinge berichten und auf die Fragen der anwesenden Bürger eingehen. Weiter eingeladen sind die Referentinnen Frau Dallek vom Flüchtlingsrat in Kiel, Frau Kaus von der Migrationsberatung Glinde und Frau Boehnert-Tank, Vorsitzende der Flüchtlingshilfe Glinde e.V., die sich auch den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen möchten.

Wir würden uns sehr über eine Ankündigung und eine Berichterstattung zu dieser Veranstaltung freuen. Selbstverständlich haben wir für Sie einen Platz in der ersten Reihe reserviert.


16.12.2014
Pressemitteilung

Glinde - Vorankündigung  „Vom Flüchtling zum Mitbürger“ 
Informations- Diskussionsveranstaltung der Aktion M.u.T. am 18.01.2015

Die Aktion M.u.T. setzt ihre Veranstaltungsreihe fort.  Am 9. November erinnerte die Aktion M.u.T. im Gutshaus Glinde, mit einer musikalischen Lesung an die zahlreichen Opfer der Reichspogromnacht von 1938. Nun folgt am 18.01.2015 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zur aktuellen Flüchtlingssituation in Glinde.

Vom „Flüchtling zum Mitbürger“ haben die Organisatoren ihre Veranstaltung im Festsaal des Bürgerhauses in Glinde  benannt. Schon mit dem Titel möchten die Aktion M.u.T. und die eingeladenen Referentinnen und Referenten deutlich machen, dass die Flüchtlinge, die es bis nach Glinde geschafft haben, herzlich willkommen sind.

Flüchtlinge befinden sich in einer Ausnahmesituation. Sie haben eine lange, beschwerliche Reise hinter sich. Sie mussten in der Regel alles zurücklassen und tauchen in eine für sie fremde, neue Welt ein. Eine neue Situation stellt sich auch für die Gemeinden und deren Bürgerinnen und Bürger. Flüchtlingen zu helfen, sie aufzunehmen, ihnen in ihrer schwierigen Lebenssituation Halt zu geben, ist eine humanitäre Verpflichtung sowohl für die Verwaltungen der Gemeinden, als auch für die Zivilgesellschaft. Wie diese Hilfe von statten gehen kann und wie sich die Flüchtlingssituation in Schleswig Holstein und speziell in Glinde darstellt, darüber möchte die Aktion M.u.T. mit ihrer Veranstaltung informieren.

 

Dazu eingeladen hat sie:

Frau Andrea Dallek                        (Expertin vom Flüchtlingsrat in Kiel)

Herrn Rainhard Zug                       (Bürgermeister der Stadt Glinde)

Frau Julia Kaus                              (Migrationsberatung Glinde)

Frau Susanne Boehnert-Tank          (Vorsitzend der Flüchtlingshilfe Glinde e.V.)

Die Veranstaltung beginnt am 18.01.2015, um 17.00 Uhr, im Bürgerhaus in Glinde, Markt 2. Der Eintritt ist frei. Für Menschen mit Handicap und/oder eingeschränkter Mobilität bietet die Aktion M.u.T.“ unter der Telefonnummer 0160/90608915 einen Fahrdienst an.

 

Folgender Ablauf ist geplant:
16:30                   Einlass
17:00 - 18:15        Impulse der Referentinnen und Referenten

18:15 - 19.30        Fragen und Diskussion
















Hier geht es zum kompletten Artikel:
www.abendblatt.de/region/stormarn/article132591082/Polizei-ermittelt-wegen-Nazi-Schmierereien-in-Glinde.html